„Helfen Sie uns, Ihnen zu helfen!

Bei Gefahr in Verzug kommen Feuerwehren, Notärzte, Polizei und andere Rettungsdienste, um zu helfen. Manchmal zählt hierbei jede Minute, um ein Leben zu retten oder bleibende Schäden zu verhindern. Leider kommt es aber immer wieder vor, dass die Einsatzkräfte durch Fahrzeuge behindert werden, die aus Eile („ist ja nur kurz…“), Gedankenlosigkeit oder Unwissen falsch abgestellt werden. Muss in einer Einsatzlage erst ein Fahrzeug beiseite gefahren werden, gehen wertvolle Minuten für die Rettung von Menschen verloren.

Um Problemstellen im Stadtgebiet Meckenheim zu identifizieren und Anwohnerinnen und Anwohner auf ein mögliches problematisches Verhalten aufmerksam zu machen, hat die Stadt Meckenheim gemeinsam mit der Feuerwehr Meckenheim daher eine Befahrung im gesamten Stadtgebiet vorgenommen. Schnell hat sich hierbei gezeigt, dass die Feuerwehr mit ihren Großfahrzeugen insbesondere in engen Wohnstraßen mit Problemen bei der Durchfahrt konfrontiert wird. Oftmals sind Fahrzeuge wechselseitig auf beiden Straßenseiten zu nah beieinander abgestellt, so dass die Fahrzeuge langsam durch die Engstellen „manövriert“ werden müssen. Oder die Fahrbahn ist so eng, dass neben den geparkten Fahrzeugen nicht mehr die erforderlichen 3,05 m für die Durchfahrt zur Verfügung stehen. Auch in den Straßenraum gewachsene Hecken von Grundstücken schränken teilweise die Durchfahrtsbreite noch zusätzlich ein. Wichtig ist auch, dass Fahrzeuge weit genug von Straßeneinmündungen weg geparkt werden, da die Großfahrzeuge andere Kurvenradien haben als PKW, die ansonsten in diese Straßen einfahren.

Die Stadt Meckenheim und ihre Freiwillige Feuerwehr appellieren daher an die Bürgerinnen und Bürger: „Helfen Sie uns, damit wir Ihnen helfen können!“

Freie Fahrt rettet Leben - Helfen Sie uns, Ihnen zu helfen

Bildunterschrift: Das Feuerwehrfahrzeug kommt fast nicht durch, weil ein geparktes Auto die Straßenfläche blockiert. Helfen Sie mit, Rettungswege freizuhalten – damit Einsatzkräfte im Ernstfall schneller helfen können.

Bildquelle: Stadt Meckenheim